Gestaltungsregeln für Mineralguss – Transport

Die Anforderungen an den innerbetrieblichen Transport von Mineralgussbetten und kompletter Maschinen sowie an das Verzurren auf dem LKW und im Seecontainer, müssen in einer frühen Projektphase definiert werden. Anhängeund Verzurrpunkte sind vorschriftsmäßig einzubringen und sowohl Kunden als auch Speditionen mitzuteilen. Die
Konstruktion der Lastaufnahmeelemente erfolgt nach folgenden Richtlinien: EG-Maschinenrichtlinie, UW Lastaufnahmeeinrichtung im Hebezeugbetrieb VBG 9a sowie Sicherheitsregeln für Transportanker und -systeme von Betonfertigteilen. Dadurch können Unfälle durch Versagen verhindert werden.

Kran
Kran

Für Anhängepunkte an Mineralgussteilen werden Lastaufnahmeelemente eingegossen. Als
besonders geeignet haben sich zugelassene Lastanker (Transportanker) aus der Betonfertigteilindustrie erwiesen (siehe Anhang A: Standardeingießteile). Durch die Angabe von Laststufen (in kg) wird die zulässige Tragfähigkeit bei senkrechter Zugkraft und vorschriftsmäßiger Einbettung (Mindestwandstärke und Mindestabstand vom Rand) beschrieben. Zur Aufnahme von Lastmitteln (Ketten, Seile) werden zugelassene Seilschlaufen, Klappschäkel oder Ringschrauben (DIN 580) eingedreht.

Stapler
Stapler

Für den Transport mit Gabelstapler haben sich Taschen für Staplergabeln bewährt. Zum
Schutz gegen Beschädigung der Mineralgussoberfläche werden diese mit Blech ausgekleidet.
Diese Methode verhindert, dass Maschinen außerhalb des Lastschwerpunktes angehoben
werden.

Panzerrollen
Panzerrollen

Wenn Maschinen auf Transportfahrwerken mit sogenannten Panzerrollen bewegt werden,
ist auf eine metallische Auflage an der Unterseite des Mineralgussgestelles (Stahlplatte
oder Stahlanker) zu achten. Das gilt auch für das Verwenden von hydraulischen Hebezeugen.