Ausgewählte Mineralien, ein geringer Anteil Bindemittel auf Epoxydharzbasis sowie diverse Additive bilden die Grundlage für einen leistungsfähigen Konstruktionswerkstoff mit überzeugenden Eigenschaften, vielfältigen konstruktiven Möglichkeiten und spürbarem wirtschaftlichem Nutzen.

Füllstoff für Mineralguss
Füllstoff für Mineralguss

Füllstoffe

RAMPF Machine Systems Mineralguss wird aus anorganischen mineralischen Füllstoffen (Quarz) und Gesteinen (Basalt) hergestellt. Die optimale Abstimmung der verschiedenen Kornfraktionen zu einer Sieblinie hoher Packungsdichte ermöglicht es, den auszufüllenden Raum auf ein Minimum zu reduzieren und die den Mineralguss beaufschlagenden Kräfte bestmöglich über die tragende Kornmatrix abzuleiten. Die Korngrößenbereiche für Mineralguss reichen von unter 0,1 mm (Steinmehl) über 0,1 bis 2 mm (Sand) bis zu 16 mm (Kies). Durch eine konstante Belieferung aus definierten Abbauregionen, eine enge Tolerierung von Ober- und Unterkornanteil der jeweiligen Kornfraktionen sowie eine trockene Anlieferung und Lagerung erhält man einen reproduzierbaren Mineralgusswerkstoff.

Bindemittel für Mineralguss
Bindemittel für Mineralguss

Bindemittel

Epoxidharze eignen sich zum Erreichen der hohen Anforderungen an das Bindemittel (hoher E-Modul, niedrige innere Spannungen, minimaler kubischer Schwund, lange Verarbeitungszeit) am besten. In einer Polyadditionsreaktion reagieren sie mit einem Reaktionsmittel, dem Härter, ohne Abspaltung einer niedermolekularen Verbindung zu einem dreidimensionalen Netzwerk. Die Aushärtung erfolgt meist mit einem aminischen Härter, der bei Raumtemperatur in einem exakten stöchiometrischen Mischungsverhältnis mit den reaktiven Gruppen des Epoxidharzes (Epoxid- und Hydroxylgruppen) reagiert.

 

Additive verbessern Verlauf, Haftung und Entlüftung
Additive verbessern Verlauf, Haftung und Entlüftung

Additive

Mittels Modifikationshilfen, wie z.B. eines Reaktivverdünners (Viskositätserniedrigung) und diverser Additive (Verbesserung des Verlaufs, der Haftung und der Entlüftung) kann durch sinnvolle Kombination und Modifikation der Reaktionspartner für jede Maschinenkomponente und jedes Anforderungsprofil ein technisch optimiertes Bindmittelsystem entwickelt werden.

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